In der Logistik spielt die Kennzeichnung eine entscheidende Rolle. Prozesse müssen reibungslos funktionieren, flexibel auf Veränderungen reagieren und dabei stets wirtschaftlich bleiben. Ob Wareneingang, Lager, Kommissionierung oder Versand – Etiketten und Kennzeichen sorgen für Orientierung, unterstützen fehlerfreie Abläufe und tragen maßgeblich zu einer zuverlässigen Lieferung bei. Dennoch stoßen viele Unternehmen auf wiederkehrende Herausforderungen:
- Ungeeignete Materialien und Klebstoffe
- Zeitdruck bei der Beschaffung
- Schlechte Scan- oder Lesbarkeit
- Unsicherheiten bei Normen und Vorgaben
Vom Wareneingang bis zum Versand: Logistikkennzeichnung von Labelident
Diese Faktoren beeinträchtigen Ihre Prozesse. Um Fehler und Unterbrechungen zu vermeiden, müssen Material, Klebstoff und Druckverfahren bei Versand-, Transport- und Lageretiketten exakt auf die jeweilige Logistikanwendung abgestimmt sein. Unsere Anwendungsbereiche Lagerkennzeichnung, Versandkennzeichnung und Transportkennzeichnung bieten Ihnen praxisnahe Orientierungshilfen, um die richtige Kennzeichnungslösung entsprechend Ihrer Anforderungen schnell und sicher auszuwählen. » Häufige Fragen zur Logistikkennzeichnung – jetzt ansehen
Lagerkennzeichnung
- Regal- & Lagerplatzkennzeichnung
- Palettenkennzeichnung
- Inventurkennzeichnung
Transportkennzeichnung
- Transporthinweise
- Gefahrgutkennzeichen
- Bedruckte Versandaufkleber
- GHS Kennzeichnung
- Transporthinweise
- Gefahrgutkennzeichen
- Bedruckte Versandaufkleber
- GHS Kennzeichnung
Etiketten für Lager, Transport und Versand – Ihre Branchenvorteile
Wenn Lager, Transport und Versand im Takt laufen, muss die Kennzeichnung zuverlässig mitziehen: sicher haftend, gut lesbar und schnell nachbestellbar. Bei Labelident finden Sie Etiketten für die wichtigsten Logistikbereiche – inklusive Drucktechnik, Software, Scanner und praktisches Zubehör passend zur Anwendung.
Material- & Formvielfalt
Passend für typische Logistikanwendungen
Optimale Haftung
Permanent, wieder ablösbar oder für schwierige Oberflächen
Kontrastreiches Druckbild
Für klare und scanbare Druckergebnisse
Kostengünstig
Kostenoptimierte Etiketten und Mengenvorteile
Verfügbarkeit
Hoher Lagerbestand für kurzfristige Bestellungen & Großmengen
Je komplexer und umfangreicher die Logistikkennzeichnung, desto wichtiger ein qualifizierter Lieferant mit starkem Sortiment.
Je komplexer und umfangreicher die Logistikkennzeichnung, desto wichtiger ein qualifizierter Lieferant mit starkem Sortiment.
Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung kennen wir die Anforderungen der Logistik und Intralogistik bis ins Detail. Mit uns entscheiden Sie sich für einen professionellen Partner mit vielseitigem Sortiment an Standardetiketten, Lösungen für Großverbraucher bis hin zu Sonderanfertigungen.
Was wir Ihnen bieten
- Top Konditionen: Starke Preis‑Leistung, Staffelrabatte & Großmengenangebote
- Know How: Fachwissen und Praxistipps für Ihre Etikettenanwendung
- Zuverlässigkeit: Kompetenter und bewährter Spezialist für Etiketten und Zubehör
- Flexibilität: Schnelle Lieferung, hohe Verfügbarkeit, breites Standardsortiment
Kennzeichnung in der Logistik - Häufige Fragen
Nachfolgend bieten wir Ihnen nützliche Informationen zu typischen Kennzeichnungsanwendungen und der Etikettierung in der Logistik.
Für eine schnelle Navigation finden Sie unsere Top Themen hier verlinkt:
Auswahl passender Kennzeichnungslösungen für die Logistik
Das passende Logistiketikett ergibt sich aus Einsatzbereich, Umgebungsbedingungen, Haltbarkeit, Druckanforderungen und relevanten Standards. Eine systematische Auswahl stellt sicher, dass Kennzeichnung zuverlässig funktioniert und Prozesse reibungslos bleiben.
Wie finde ich das passende Etikett für meine Logistikanwendung?
Um das passende Etikett auszuwählen, müssen die anwendungsspezifischen Anforderungen klar definiert sein. Die folgende Checkliste hilft bei der Auswahl – inklusive konkreter Orientierung, welche Lösung jeweils in Frage kommt:
- Logistikanwendung definieren
Versand
Bei hohem Durchsatz und kurzer Einsatzdauer sind Papieretiketten in der Regel ausreichend.
Lager
Bei mittlerer Nutzungsdauer und teilweiser Beanspruchung kommen Papier- oder Folienetiketten zum Einsatz.
Transport
Bei mechanischer Belastung und wechselnden Umgebungsbedingungen sind robuste Folienetiketten wie Polyethylen geeignet.
- Umgebungsbedingungen prüfen
Trockene Umgebung
Papieretiketten ausreichend
Feuchtigkeit, Abrieb, Außenbereich
Folienetiketten (z. B. Polyethylen PE)
- Haftung und Klebkraft bestimmen
Dauerhafte Kennzeichnung
Permanentklebstoff
Temporäre Anwendungen
ablösbare Klebstoffe
Schwierige Oberflächen
Spezialklebstoffe für erhöhte Haftkraft oder besondere Untergründe (z. B. gewölbt, rau, metallisch)
- Anforderungen an Haltbarkeit festlegen
Kurzzeitig (mehrere Tage)
Thermodirektdruck auf Papier
Mittelfristig bis langfristig
Thermotransferdruck, ggf. Folienmaterial
Hohe Beständigkeit erforderlich
Thermotransferdruck auf Folie mit Harzfarbband
- Druck und Lesbarkeit berücksichtigen
Einfache Anwendungen
Thermodirekt ausreichend
Hohe Scananforderungen (Automatisierung)
Thermotransferdruck für dauerhaft gute Lesbarkeit
- Prozesse und Verarbeitung beachten
Hohe Prozessgeschwindigkeit
Etiketten geeignet für die Verarbeitung mit Etikettier- und Spendesysteme
Automatisierte Abläufe
konstante Materialqualität und zuverlässige Vereinzelung erforderlich
Manuelle Anwendung
einfache Handhabung und gute Ablösbarkeit wichtig
- Normen und Vorgaben berücksichtigen
GS1, SSCC, GTIN
hohe Druckqualität und normgerechte Codes erforderlich
Gefahrgut/Gefahrstoffe (ADR, GHS)
spezielle, normkonforme Etiketten mit eindeutigen, international verständlichen Graphiken notwendig
Welche Anwendungen gibt es in der Logistikkennzeichnung?
Typische Einsatzbereiche in der Logistik sind:
- Lager & interne Abläufe (Intralogistik): Lagerplatz‑ und Regalbeschriftung sowie Kommissionierkennzeichnung sorgen für strukturierte Abläufe, schnelle Orientierung und fehlerarme Prozesse
- Wareneingang & Versand: Versand‑ und Paketkennzeichnung ermöglicht eindeutige Identifikation, automatisches Scannen und eine zuverlässige Sendungsverfolgung
- Transport & Distribution: Kennzeichnungen für Transporteinheiten sowie Gefahrgut‑ und Sicherheitsetiketten gewährleisten sichere Handhabung und die Einhaltung von Vorschriften

Entlang des gesamten Warenflusses und der Lieferkette sind Etiketten und Kennzeichnungen fester Bestandteil. Eine optimal ausgewählte Logistikkennzeichnung und Etikettierung unterstützt reibungslose Prozesse in der Intralogistik und der gesamten Logistik.
Welches Material ist für die Logistikkennzeichnung sinnvoll?
| Materialbeschaffenheit | Anforderung | Typische Anwendung |
|---|---|---|
Papieretiketten |
Trockene Umgebung, kurzfristiger bis mittelfristiger Einsatz |
Versandetiketten, Paketlabels, Lagerkennzeichnung |
Papier mit Topcoated-Beschichtung |
Höhere Beanspruchung, längere Nutzung |
Lagerkennzeichnung, Kommissionierung |
Folienetiketten (z. B. Polyethylen PE) |
Feuchtigkeit, Abrieb, Temperaturschwankung |
Transportetiketten, Außenbereiche |
Folienetiketten mit kältebeständigem Klebstoff |
Kälte / Tiefkühlbereich |
Lebensmittellogistik, Kühlketten |
Papier- oder Folienetiketten mit stark haftendem Klebstoff |
Raue, unebene oder schwierige Oberflächen |
Kartonagen, Stretchfolie, Kunststoffboxen, Paletten |
Papier- oder Folienetiketten mit ablösbarem Klebstoff |
Temporäre Kennzeichnung, keine Rückstände gewünscht |
Umlagerung, interne Prozesse |
Welches Druckverfahren ist für Logistiketiketten geeignet?
Die Wahl hängt von Einsatzdauer, Umgebungsanforderung und bereits etablierten Drucksystemen ab.
- Thermodirektdruck: für kurzfristige Anwendungen, da Druckbild mit der Zeit verblasst (z. B. Versandetiketten)
- Thermotransferdruck: für langlebige Kennzeichnungen, da Druck besonders wisch- und abriebfest ist (z. B. Lagerbeschriftung)
- Inkjetdruck: für farbintensiven Etikettendruck und detailreiche Darstellungen, da hohe Auflösung und Farbbrillanz möglich sind (z. B. bei Grafiken, Logos)

Wann nutze ich permanent klebende oder ablösbare Etiketten?
- Permanent klebend: für dauerhafte Kennzeichnung während Lagerung und Transport
- Wieder ablösbar: für temporäre oder wechselnde Anwendungen
Die Auswahl richtet sich nach der gewünschten Nutzungsdauer.
Welche Etiketten eignen sich für SSCC und GTIN?
Für SSCC‑ und GTIN‑Codes sind hochwertige und gut scannbare Etiketten erforderlich. Für kontrastreiche und langlebige Kennzeichnung empfehlen wir Thermotransferetiketten aus Folie oder beschichtetem Papier.
Haftung und Materialeigenschaften
Welche Etiketten haften unter welchen Bedingungen? Dieser Abschnitt gibt Orientierung für unterschiedliche Oberflächen und Umgebungen.
Welche Etiketten haften auf unebenen oder schwierigen Oberflächen?

Für unebene oder strukturierte Oberflächen eignen sich Etiketten mit stark haftendem Permanentklebstoff. Dieser sorgt für zuverlässige Haftung – auch auf Kartonagen, Kunststoffbehältern oder Folien.
Welche Logistiketiketten haften auf rauen oder staubigen Flächen?

Auf rauen oder leicht verschmutzten Oberflächen (z. B. auf Paletten oder im Außenlager) bieten extra starke Klebstoffe sowie angepasste Materialien eine verbesserte Haftung. Für dauerhaft gute Ergebnisse sollte die Oberfläche möglichst sauber sein.
Welche Kennzeichnungslösungen für die Logistik sind transport- und wetterfest?

Für Transport und Außenanwendungen empfehlen sich Folienetiketten (z. B. PE oder PP) in Kombination mit Thermotransferdruck. Diese sind beständig gegen Feuchtigkeit, Abrieb, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen.
Welche Etiketten eignen sich für Kühl- oder Tiefkühllogistik?

Die Auswahl geeigneter Etiketten für Kühl- und Tiefkühllogistik hängt maßgeblich vom Klebstoff und dem Zeitpunkt der Verklebung ab:
- Verklebung vor der Kühlung (bei Raumtemperatur): Standardetiketten ohne Spezialklebstoff sind in vielen Fällen ausreichend
- Verklebung bei niedrigen Temperaturen (Kühlbereich 0 bis +7°C): Klebstoffe mit hoher Anfasshaftung erforderlich; Typischerweise kommen Etiketten mit Verklebetemperaturen bis etwa −10 °C zum Einsatz
- Verklebung bei Minustemperaturen (Tiefkühlbereich bis ca. −20 °C): Spezialklebstoffe mit sofortiger Endhaftung erforderlich, da der Klebstoff bei Minusgraden nicht mehr ausreichend anlaufen und sich mit dem Untergrund verbinden kann
Bei Feuchtigkeit oder Kondenswasser sollten zudem Folienmaterialien statt Papieretiketten eingesetzt werden, da diese deutlich beständiger sind.
Bedruckung und Technik bei der Logistik Kennzeichnung
In diesem Abschnitt erfahren Sie, welche Möglichkeiten es bei der Bedruckung von Logistik Etiketten gibt und welche Anforderungen an Druckqualität, Codes und Scanbarkeit gestellt werden.
Können Logistiketiketten individuell bedruckt werden?
Ja, Logistiketiketten lassen sich flexibel mit variablen Daten wie Barcodes, Seriennummern oder Versandinformationen bedrucken. Für den optimalen Druck empfehlen wir die Nutzung:
- Blankoetiketten: bieten maximale Gestaltungsfreiheit und können je nach Bedarf individuell bedruckt werden
- Barcode- und Etikettensoftware: unterstützt bei der Erstellung von Barcodes, Strichcodes und Layouts für eine normgerechte Kennzeichnung
- Versandetiketten: sind in passenden Formaten für gängige Dienstleister verfügbar und lassen sich individuell mit generierten Versandinformationen bedrucken
Kann man bei Labelident sowohl bedruckte als auch unbedruckte Logistiketiketten kaufen?
Ja, im Labelident Shop gibt Etiketten mit oder ohne Aufdruck. Das ermöglicht je nach Anwendungsanforderung eine flexible oder standardisierte Kennzeichnung.
- Unbedruckte Etiketten: können manuell beschriftet oder mit Drucksystemen wie mobilen Druckern, Industriedruckern oder in automatisierten Förderanlagen (z. B. Versandstraßen) bedruckt werden
- Vorgedruckte Etiketten: enthalten bereits standardisierte und allgemein verständliche Informationen oder Symbole, z. B. Transport‑ und Versandaufkleber
Was ist der Unterschied zwischen Barcode- und QR-Code-Etiketten?
- Barcode: standardisiert, schnell scannbar
- QR-Code: höhere Datendichte und zusätzliche digitale Nutzung

Welche Faktoren beeinflussen die Scanbarkeit von Logistiketiketten?
Eine hohe Scanqualität ist entscheidend für automatisierte Prozesse. Druckqualität, Kontrast und Material beeinflussen die Lesbarkeit maßgeblich. Für eine zuverlässige Erfassung sind präzise, hochauflösende Druckbilder sowie formstabile Materialien erforderlich, damit auch feine Strukturen sicher erkannt werden. Glatte, reflexionsarme Oberflächen reduzieren Störungen beim Scannen.
Auch die Skalierung von Etikett und Code ist entscheidend, damit der Strichcode oder auch aus größerer Distanz sicher erfasst werden. Zusätzlich können Umgebungsbedingungen wie Reflexionen, schlechte Lichtverhältnisse, Verschmutzung oder mechanische Beanspruchung die Scanbarkeit beeinträchtigen.

Anforderungen an die Logistikkennzeichnung
Welche grundlegenden Anforderungen und Vorgaben bei der Logistikkennzeichnung zu beachten sind, erfahren Sie in den nachfolgenden Fragen und Antworten.
Welche Standards gibt es bei der Etikettierung in der Logistik?
Aufbau und Inhalt der Etikettierung sind insbesondere für folgende Kennzeichnung standardisiert:
- Barcode- und QR‑Code‑Etiketten: Normen wie z. B. Code 128, GS1‑128, QR‑Code nach ISO/IEC 15417 bzw. ISO/IEC 18004 für einheitliche, scanbare Informationen
- Versandkennzeichnung: folgt festen Vorgaben hinsichtlich Format, Layout und Datenstruktur je nach Dienstleister (z. B. DHL, DPD, UPS); häufig in Verbindung mit SSCC (Serial Shipping Container Code) zur eindeutigen Identifikation von Versandeinheiten
- Transportkennzeichnung: Genormte Piktogramme z. B. nach ISO 780 mit Hinweisen zur Handhabung und Logistikprozessen
- Gefahrgutkennzeichnung: Internationale Vorschriften wie z. B. GHS/CLP, ADR für klar definierte Symbole und Kennzeichnungen
- Lagerkennzeichnung: Praxisbewährte Kennzeichnungskonzepte aus gängigen Farbcodes, logischer Zonierung und einem hierarchischen Aufbau (z. B. Regal–Fach–Ebene) und Angaben in Klarschrift
Welche Normen und Vorschriften gelten in der Logistikkennzeichnung?
In der Logistikkennzeichnung kommen verschiedene Vorschriften zum Einsatz, die eine eindeutige Identifikation, sichere Handhabung und reibungslose Prozesse gewährleisten:
- GS1‑Standards (z. B. SSCC, GTIN): weltweit etablierte Systeme zur eindeutigen Identifikation von Artikeln und Rückverfolgung von Versand- und Transporteinheiten
- Barcode- und Codestandards: definieren Aufbau und Lesbarkeit von Codes und ermöglichen eine automatisierte Datenerfassung
- Gefahrgutkennzeichnung (z. B. ADR): regelt die Kennzeichnung gefährlicher Güter im Transport mit standardisierten Symbolen und Kennzeichnungen
- Gefahrstoffkennzeichnung (z. B. GHS/CLP): definiert einheitliche Piktogramme und Kennzeichnungspflichten für gefährliche Stoffe
Je nach Branche können zusätzlich weitere spezifische Normen und Anforderungen gelten, die sich direkt auf die Kennzeichnung im Logistikprozess auswirken. Weitere Informationen zur Gefahrgutkennzeichnung finden Sie im Anwendungsbereich Transportkennzeichnung.
Was muss ich bei der Logistikkennzeichnung beachten?
Wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung der Logistikkennzeichnung sind:
- Auswahl von Material, Klebstoff und Druckverfahren: abgestimmt auf Anwendung, Umgebung und Nutzungsdauer
- Datenstrukturen & Standards: einheitliche Formate und Aufdrucke für durchgängige Identifikation
- Positionierung: richtige Platzierung für eine zuverlässige Erfassung und gute Sichtbarkeit
- Prozessanforderungen: Integration in bestehende Abläufe und Systeme (z. B. Fördertechnik)

Optimierungen und Trends der Logistikkennzeichnung
Dieser Abschnitt zeigt, wie Kennzeichnung zur Prozessautomatisierung beiträgt, welche Entwicklungen zu berücksichtigen sind und wie sich typische Probleme vermeiden lassen.
Wie unterstützen Etiketten die Automatisierung in der Logistik?
Mit Barcodes oder QR‑Codes bedruckte Etiketten unterstützen die Automatisierung, da sie eine schnelle und fehlerfreie Identifikation ermöglichen. Dadurch kann der Warenfluss und der Bestand automatisiert erfasst, gesteuert und nachverfolgt werden. Sie tragen maßgeblich zu Effizienz, Prozesssicherheit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit automatisierter Abläufe bei, wenn sie folgende Eigenschaften besitzen:
- Maschinenlesbarkeit: bedruckte Codes ermöglichen das automatische Scannen und die direkte Verarbeitung in IT‑Systemen
- Material & Klebstoff: sind auf hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten sowie den Einsatz in Förder‑ und Logistikanlagen ausgelegt
- Verarbeitungssysteme: Etiketten sind für den Einsatz mit Etikettendruckern, Spendern und Applikatoren optimiert und lassen sich automatisiert aufbringen

Welche Trends sollte ich bei der Logistikkennzeichnung berücksichtigen?
Zentrale Entwicklungen sind Digitalisierung, Automatisierung, Rückverfolgbarkeit sowie der Einsatz robuster Materialien für anspruchsvolle Lieferketten. Diese Trends sind entscheidend, um Prozesse zu beschleunigen, Fehler zu reduzieren und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette sicherzustellen. In der Praxis bedeutet das für Logistiketiketten:
- Maschinenlesbarkeit sicherstellen: Einsatz von Barcode‑ oder QR‑Codes für automatisierte Prozesse
- Standardisierte Daten nutzen: z. B. GS1‑Strukturen für durchgängige Identifikation und Rückverfolgbarkeit
- Automatisierbarkeit gewährleisten: Etiketten für Drucksysteme und Förderanlagen auslegen
- Material anpassen: widerstandsfähige Materialien je nach Umgebung (Abrieb, Feuchtigkeit, Temperatur) wählen
- Scanbarkeit optimieren: Kontrast, Druckqualität und Größe auf typische Scanbedingungen abstimmen
Wie lassen sich typische Probleme in der Logistik Etikettierung vermeiden?
Probleme lassen sich vermeiden, wenn Etiketten gezielt auf die Anwendung abgestimmt werden – insbesondere bei Material, Klebstoff, Druckverfahren und Standards. Hilfestellungen zur Auswahl der passenden Logistikkennzeichnung finden Sie hier: » Jetzt Tipps & Hinweise nachlesen
Zu welchen Problemen kann eine unzureichende Kennzeichnung in der Logistik führen?
Fehlende oder unzureichende Kennzeichnung kann hingegen zu folgenden Problemen führen:
- Fehlzuordnungen und erhöhte Fehlerquoten z. B. bei Kommissionierung, Lagerung oder Versand
- Verzögerungen und zusätzlicher Aufwand durch manuelle Nachbearbeitung, Nachkennzeichnung oder Klärfälle
- Eingeschränkte Rückverfolgbarkeit fehlende Transparenz im Logistikprozess
- Unlesbare Informationen und Scanprobleme z. B. durch mangelhafte Druckqualität, unzureichenden Kontrast, ungeeignete Oberflächen oder falsche Platzierung
- Ablösende oder beschädigte Etiketten infolge ungeeigneter Materialien, Klebstoffe oder Umwelteinflüsse
Eine klare Kennzeichnung sorgt für Transparenz, Effizienz und Prozesssicherheit entlang der gesamten Lieferkette.
Wie entferne ich Logistiketiketten rückstandsfrei?
Für eine saubere Entfernung können spezielle Etikettenlöser oder Reinigungsmittel eingesetzt werden, die das Ablösen erleichtern und Kleberückstände zuverlässig entfernen.
Um die Demarkierung bereits im Vorfeld zu vereinfachen, empfiehlt sich der Einsatz von wiederablösbaren Etiketten, die sich ohne Rückstände entfernen lassen.

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